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| 01:00 Uhr

Graffiti-Sprayern soll die Lust vergehen

Potsdam.. Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) hat Graffiti-Sprayern einen verschärften Kampf angesagt. „Graffiti und andere Schmierereien verursachen einen erheblichen finanziellen Schaden“, sagte er am Donnerstag in Potsdam.

Sämtliche Behörden, Einrichtungen und Landesbetriebe in seinem Geschäftsbereich seien angewiesen, Graffiti an Dienstgebäuden umgehend zu entfernen. Sie würden in jedem Fall angezeigt. So sollten auch anderen, Behörden, Wohnungsgesellschaften und private Hausbesitzer verfahren.
Graffiti gelten inzwischen gesetzlich als Sachbeschädigung. "Mit einer schnellen Entfernung von Graffiti-Schmierereien wird den illegalen Sprayern ein Teil ihrer Tatmotivation genommen", meinte der Minister. Polizei und Ordnungsbehörden würden künftig noch intensiver gemeinsam gegen Graffiti und "Räume öffentlicher Verwahrlosung" vorgehen".
Die Zahl der Straftaten in diesem Zusammenhang sei von 4469 Fälle 2003 auf 6127 im vergangenen Jahr gestiegen. Dabei handele es sich nur um Vorkommnisse, bei denen der Anfangsverdacht einer Sachbeschädigung bejaht wurde. Die Aufklärungsquote lag bei
45,7 Prozent. (dpa/mb)