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| 02:44 Uhr

Gesundheitsministerin: Aids-Gefahr nicht unterschätzen

Potsdam. Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) warnt davor, die Gefahren einer HIV-Infektion oder der Erkrankung an Aids zu unterschätzen. "Es gibt zwar immer bessere Möglichkeiten der Behandlung und wirksame Medikamente", sagte Golze vor dem Welt-Aids-Tag am 1. dpa/uf

Dezember. "Es ist aber nicht sicher, dass alles anschlägt."

In Brandenburg leben nach Angaben des Ministeriums 510 Menschen mit Aids oder einer HIV-Infektion. Die Zahl ist seit 2006 nahezu konstant. Seit Jahresanfang kamen 43 Neuinfektionen hinzu - 2013 waren es 62. Ein Problem seien Infizierte, die nichts davon wüssten, weil sie keinen Test gemacht haben. Ihre Zahl werde auf etwa 320 geschätzt, sagte Golze.

"Ist die Krankheit rechtzeitig erkannt, bestehen gute Chancen, ohne Einschränkung am Alltag teilzunehmen", sagte Golze. Betroffene können arbeiten oder auch ein nicht infiziertes gesundes Kind zur Welt bringen. "Im Prinzip wäre das Leben fast normal, gäbe es nicht immer wieder Fälle von Diskriminierung", sagte die Ministerin.