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Gefälschte Markenware bestellt – 32-Jähriger kommt vor Gericht

Zoll-Fundstücke an Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld: Gefälschte Turnschuhe, die es eigentlich nur in limitierter Auflage gibt
Zoll-Fundstücke an Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld: Gefälschte Turnschuhe, die es eigentlich nur in limitierter Auflage gibt FOTO: Bodo Baumert (LR-COS-REM-551)
Berlin. In 24 Fällen soll ein junger Mann bei Bestellungen in China gegen das Markengesetz verstoßen haben. Deswegen muss sich der 32-Jährige nun vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten verantworten. dpa

Ein 32-Jähriger, der in China gefälschte Markenware bestellt haben soll, muss sich am Donnerstag (11.00 Uhr) vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten verantworten. Dem Angeklagten wird Verstoß gegen das Markengesetz in 24 Fällen vorgeworfen.

Er soll in China in der Zeit von August 2009 bis Oktober 2013 unterschiedliche Plagiate markenrechtlich geschützter Artikel geordert haben, um diese Fälschungen in Deutschland als echt zu verkaufen und so seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Bei den Waren, die Angaben zufolge vom Flughafen-Zoll beschlagnahmt wurden, habe es sich um Kopfhörer, Aufsteckzahnbürsten, Rasierklingen und Handyzubehör gehandelt.