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Gärten der Welt werden wieder geöffnet

Die Aussichtsplattform "Wolkenhain" soll auch künftig erhalten bleiben.
Die Aussichtsplattform "Wolkenhain" soll auch künftig erhalten bleiben. FOTO: dpa
Berlin. Nach Abschluss der Internationalen Gartenausstellung (IGA) sollen die Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf zum 1. Dezember wieder geöffnet werden. Stefan Kruse

Der benachbarte Kienbergpark, der für die IGA neu entstand und Teil des Ausstellungsgeländes ist, wird der Öffentlichkeit voraussichtlich spätestens ab März 2018 zur Verfügung stehen.

Das geht aus einer Antwort der Umweltverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (Linke) hervor. Die IGA endet nach sechs Monaten am 15. Oktober mit unter zwei Millionen Besuchern. Das sind deutlich weniger als erwartet.

Im Gegensatz zu den Gärten der Welt soll der Kienbergpark künftig ohne Eintrittsgeld zugänglich sein. Bis dahin werden dort diverse Anlagen zurückgebaut, darunter Zäune. Der Senatsantwort zufolge bleiben die Seilbahn, das Aussichtsbauwerk Wolkenhain und die Sommerrodelbahn. Auch das Umweltbildungszentrum wird weiterbetrieben, wenn auch nicht auf allen derzeitigen Flächen. Auf dem Gelände sollen Parkranger zur Pflege und Bewirtschaftung eingesetzt werden. Geplant ist, für mehr Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt im Wuhletal und auf dem Kienberg zu sorgen.

Der wegen der IGA eingeführte dichtere Takt auf der U-Bahn-Linie 5 wird den Angaben zufolge nicht beibehalten. Das ist aus Sicht der Umweltverwaltung nicht nötig, auch wenn die Gärten der Welt künftig womöglich mehr Besucher anzögen als in den Jahren vor der IGA.

"In Anbetracht der dringend notwendigen Beschleunigungsmaßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr Berlins sollte die U5 höchste Priorität genießen", sagte Ronneburg dazu. Diese Notwendigkeit habe der Senat bereits auf eine frühere Anfrage von ihm bestätigt.

Mit dem Baubeginn für das geplante Parkhaus an den Gärten der Welt sei in zwei Jahren zu rechnen, hieß es ergänzend. Die Dauer der Arbeiten könne "derzeit noch nicht realistisch angegeben werden". Es seien 700 Parkplätze geplant.