ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:51 Uhr

Kaum Schnee in Sicht
Frau Holle macht derzeit in der Lausitz noch Pause

Laut Wetterdienst ist kaum Schnee in Sicht, aber in der Nacht zum Mittwoch fielen in Weißwasser ein paar Schneeflocken vom Himmel.
Laut Wetterdienst ist kaum Schnee in Sicht, aber in der Nacht zum Mittwoch fielen in Weißwasser ein paar Schneeflocken vom Himmel. FOTO: Joachim Rehle
Cottbus. Kommt der Schnee in den nächsten Tagen in die Lausitz oder nicht? Die RUNDSCHAU fragte bei Steffen Kleinert vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig nach. Und auch, ob wir mit einer weißen Weihnacht rechnen können. Von Frank Hilbert

Obwohl sich die Temperaturen ab der Nacht zum Donnerstag in der Lausitz auf unter 0 Grad in den Dauerfrostbereich bis -3 Grad bewegen, sei mit keinen größeren Schneemengen zu rechnen, prognostiziert Steffen Kleinert vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. „Es dürfte bestenfalls ein paar Krümeleien geben, eventuell am Samstag könnten aus Richtung Polen ein etwas mehr Flocken heranziehen“, sagt er.

FOTO: LR / Katrin Janetzko

Für die Nacht zum Montag gebe es hingegen „schwache Signale“ hinsichtlich einer aus Westen heranziehenden Warmfront, die Niederschlag in fester Form bringen kann. Dieser werde aber dann zu Regen, sodass ab der zweiten Nachthälfte mit Glatteisgefahr zu rechnen sei.

Zwar sei es für eine gesicherte Prognose noch etwas zu früh, allerdings zeichne sich bereits jetzt ab, dass es wohl zu keiner weißen Weihnacht in diesem Jahr kommen wird. „Die Chance auf Schnee liegt bei unter 50 Prozent. Die Temperaturen werden sich oberhalb der Null-Grad-Grenze bewegen“, sagt der Meteorologe.

Wer einen Urlaubstrip in den nächsten Tagen plant, sollte die bundesweite Wetterprognose beachten.In der Nacht zum Donnerstag müssen Autofahrer in der Republik bei 0 bis -5 Grad gebietsweise mit Straßenglätte rechnen. Im höheren Bergland sinken die Temperaturen auf bis zu -10 Grad.

Schnee oder Schneeschauer fallen tagsüber in den östlichen Mittelgebirgen und nahe der Küste. Sonst wird es meist trocken im Land. Im Ruhrgebiet zeigt sich die Sonne für längere Zeit. Temperaturen liegen zwischen 0 und 4 Grad. Leichter Dauerfrost lässt die Menschen im Süden und Südosten bibbern. Weit oben in den Mittelgebirgen wehen stürmische Böen.

In der Nacht zum Freitag gehen nahe der Küsten Schneeschauer nieder. Ansonsten ist es meist trocken und frostig bei 0 bis -5 Grad. In den schneebedeckten Tälern östlicher Mittelgebirge und in den Alpen sinken die Temperaturen unter -10 Grad. Tagsüber zeigen sich im Land viele Wolken. Abgesehen von küstennahen Schneeschauern und etwas Regen im äußersten Südwesten bleibt es zumeist aber trocken.