Nach der Öko-Katastrophe an der Oder sind erneut tote Fische angespült worden. Wie der rbb berichtet, seien die Fische am Sonntagmorgen, 4. September, in der Wriezener Alten Oder im Bereich Oderberg aufgetaucht. Dem Bericht zufolge seien Angermünde, Eberswalde, Hohenfinow, Liepe, Lunow-Stolzenhagen, Chorin, Niederfienow sowie die Städte Oderberg betroffen.
Die Leitstelle Nordost der Brandenburger Feuerwehr vor einer möglichen Gewässervergiftung und ruft dazu auf, dem Fluss fernzubleiben, nicht zu angeln und keine toten Fische anzufassen, so der rbb.
Nach dem Fischsterben in der Oder hatte Brandenburg Ende August wieder Entwarnung gegeben. „Die akute Krisenlage ist vorbei“, so Umweltminister Axel Vogel (Bündnis 90 / Die Grünen) zuletzt im Umweltausschuss des Brandenburger Landtags in Potsdam. Seit Anfang August waren aus dem deutsch-polnischen Grenzfluss tonnenweise tote Fische geborgen worden.