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| 14:01 Uhr

Ab Freitag
Es wird voll auf den Flughäfen der Region

 Urlauber stehen im Flughafen Berlin-Schönefeld an den Check-in Schaltern. Ab Freitag wird ein erhöhtes Fluggastaufkommen erwartet.
Urlauber stehen im Flughafen Berlin-Schönefeld an den Check-in Schaltern. Ab Freitag wird ein erhöhtes Fluggastaufkommen erwartet. FOTO: dpa / Bernd Settnik
Berlin/Leipzig. Flugreisende müssen in den kommenden Tagen Geduld mitbringen. In Tegel, Schönefeld und Leipzig könnte es eng werden. Die erste Rückreisewelle trifft auf den Ferienbeginn in Sachsen

Die Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld rechnen an diesem Freitag mit besonders vielen Reisenden. „Es wird wahrscheinlich der verkehrsreichste Tag der Sommerferien. Der erste Schwung Urlauber kommt zurück, während andere erst in den Urlaub starten“, sagte Hannes Stefan Hönemann, Sprecher der Berliner Flughafengesellschaft FBB. Auch in Sachsen wird es eng.

Am Flughafen Tegel werden am Freitag bis zu 85 000 Passagiere erwartet, verteilt auf rund 650 Flüge. Der Flughafen Schönefeld stellt sich auf 35 000 Reisende und bis zu 350 Flüge ein.

Von den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sollen allein am ersten Ferienwochenende 93 Flugzeuge in beliebte Urlaubsgebiete starten. 70 entfallen auf Leipzig/Halle, 23 auf Dresden, wie die Mitteldeutsche Flughafen AG am Donnerstag mitteilte.

Fluggäste sollten an allen vier Flughäfen mindestens zwei Stunden vor Abflug im Terminal sein, hieß es. Ein Sprecher in Berlin appellierte an Urlauber, sich vorher über besondere Bedingungen zu informieren, etwa für das Handgepäck. So ließen sich Nachfragen und lange Wartezeiten vermeiden. Auch die Zeit für die Parkplatzsuche müsse einkalkuliert werden. Autofahrer könnten in Schönefeld bereits das BER-Parkhaus nutzen. „Für die Anreise empfehlen wir auch öffentliche Verkehrsmittel“, sagte der Sprecher.

Zu Betriebsbeginn in der Nacht zum Freitag rolle der S-Bahn-Verkehr zum Flughafen Schönefeld wieder an, kündigte eine S-Bahn-Sprecherin an. Wegen Bauarbeiten mussten Urlauber zuletzt den Ersatzverkehr mit Bussen oder andere Anreisewege dorthin nehmen.

(dpa/bob)