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| 13:27 Uhr

Erste Unterschriften für Volksbegehren gegen Massentierhaltung

Demonstranten des Aktionsbündnisses gegen Massentierhaltung protestieren am 27.06.2015 in Potsdam (Brandenburg) am Rande einer Veranstaltung.
Demonstranten des Aktionsbündnisses gegen Massentierhaltung protestieren am 27.06.2015 in Potsdam (Brandenburg) am Rande einer Veranstaltung. FOTO: Ralf Hirschberger (Archiv)
Potsdam. Die Gegner von Großmastanlagen für Schweine und Geflügel nehmen in Brandenburg einen neuen Anlauf: Das Aktionsbündnis startet ein Volksbegehren, um weitere Riesenställe und quälerische Haltungsbedingungen in den Betrieben zu verhindern.

Über 40 Initiativen aus Umwelt- und Tierschutzverbänden haben am Mittwoch in Brandenburg ein Volksbegehren gegen Massentierhaltung gestartet. „Wir sind optimistisch, bis Januar nächsten Jahres die erforderlichen 80 000 Unterschriften zusammenzubekommen“, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Massentierhaltung, Michael Wimmer, zum Auftakt in Potsdam. Dann müsse sich der Landtag mit den Forderungen nach einer artgerechten Tierhaltung beschäftigen. Die Anliegen des Volksbegehrens können wahlberechtigte Brandenburger mit ihrer Unterschrift in den amtlichen Listen unterstützen. Wahlberechtigt sind landesweit 2,09 Millionen Menschen.