ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:38 Uhr

Einige Bauern befürchten den Totalverlust

Henrik Wendorff begutachtet in Fehrbellin ein überflutetes Maisfeld.
Henrik Wendorff begutachtet in Fehrbellin ein überflutetes Maisfeld. FOTO: dpa
Fehrbellin. Für Landwirte in Westbrandenburg wird die Situation nach dem Dauerregen der vergangenen Tagen brenzlig. "Solch eine extreme Situation habe ich noch nicht erlebt, die Verluste gehen vermutlich in die Millionen", sagte der Präsident des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, am Freitag in Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin). dpa/bl

"Es ist eine Katastrophe." In dem tiefer liegenden Gebiet nördlich von Berlin seien die Gräben voll, das Wasser könne nicht aus den Schlägen ablaufen. So stehen die Felder der Rhinmilch GmbH in Fehrbellin bis zu einem halben Meter unter Wasser. Raps ist fast verschwunden, Maispflanzen sind umgefallen und liegen auf dem Grund. "Es ist eine richtige Brühe", sagte Wendorff.

Betriebe müssten mit dem Ausfall einer kompletten Ernte fertig werden, sagte er. In den kommenden Wochen sei nicht daran zu denken, mit Maschinen auf die Flächen zu fahren.