ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:04 Uhr

Ein schwer Verletzter bei Gasexplosion

Fürstenberg.. Bei einer schweren Gasexplosion nahe Fürstenberg (Oberhavel) ist gestern Morgen ein Mann schwer verletzt worden. Er erlitt Verbrennungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Das Unglück ereignete sich nach Polizeiangaben bei Arbeiten an einer Gasleitung in einem Waldstück. Die Stromversorgung von Rheinsberg und Umgebung war vorübergehend unterbrochen, teilte der Energieversorger e.dis mit.
Die Explosion beschädigte nach Darstellung der Verbundnetz Gas AG einen Strommast, zwei Bagger und drei Fahrzeuge. Vorübergehend war das Umspannwerk Rheinsberg ohne Strom. Über Umschaltungen gelang es laut e.dis, die Stromversorgung in Etappen bis gestern Mittag wieder herzustellen.
Als das Gas mit hohem Druck ausströmte, hätten sich sechs Bauarbeiter zunächst in Sicherheit gebracht, berichtete die Polizei. Einer von ihnen kehrte dann jedoch zurück, um eine Maschine zu sichern. Bei einer Verpuffung brach ein Feuer aus, das den Mann schwer verletzte und drei in der Nähe stehende Fahrzeuge vernichtete. Die Flammen schlugen längere Zeit bis zu 30 Meter hoch.
Nach etwa zwei Stunden konnte die Gaszufuhr gedrosselt und das Feuer bekämpft werden. Außer den Rettungsdiensten waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Gransee, Fürstenberg und den umliegenden Gemeinden mit 72 Kräften und 20 Fahrzeugen, 15 Polizeibeamte sowie Mitarbeiter des Gasversorgers im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauern an.
Die e.dis Aktiengesellschaft (Fürstenwalde) wurde in diesen Tagen vom TÜV Rheinland Berlin Brandenburg mit dem Testurteil "empfehlenswert" ausgezeichnet. (dpa/ta)