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| 02:44 Uhr

Ein Drittel der Brandenburger Bäume ist geschädigt

Berlin. Bran denburgs Wälder sind vielgerühmt, doch nicht jeder Stamm ist gesund. Immerhin 35 Prozent aller Bäume weisen Schäden auf, acht Prozent sogar deutliche, geht aus dem Waldzustandsbericht für Berlin und Brandenburg hervor. dpa/roe

Im Vergleich zu Berlin sind die brandenburgischen Wälder zwar mit 57 Prozent schadensfreien Bäumen gesund und ohnehin auch im Normbereich. Doch Buchen, Eichen und andere Laubbäume zeigen vielerorts ausgedünnte Kronen, sie sind klimaempfindlicher. Vor allem Eichen leiden lange nach trockenen Sommern wie dem von 2003. Nur zehn Prozent des Eichen-Bestandes sind gesund, 41 Prozent der Eichen weisen deutliche Schäden auf. "Ein trauriger Rekord", heißt es dazu im Schadensbericht. Bei der Kiefer sind dagegen mit 63 Prozent fast zwei Drittel gesund, nur drei Prozent der Bäume sind deutlich beschädig t.

In Brandenburg sind etwa 37 Prozent der Landesfläche - 1,1 Millionen Hektar - mit Wald bedeckt. Auf rund 600 000 Hektar dominieren noch immer Kiefern, die übrigen Flächen teilen sich 43 Baumarten, überwiegend als Mischwald.