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| 14:00 Uhr

E-Mail-Affäre der CDU mit Freispruch für Schoenland beendet

Potsdam. Der frühere Internetdienstleister der Brandenburger CDU, Daniel Schoenland, ist von den Vorwürfen der Verleumdung und der üblen Nachrede freigesprochen worden. Das Landgericht Potsdam habe in der Berufungsverhandlung auf Freispruch aus Mangel an Beweisen entschieden, heißt es in einem Pressebericht.

Schoenland erklärte, er sei froh, nach sechsjähriger juristischer Auseinandersetzung in allen Punkten entlastet worden zu sein.

Schoenland hatte 2006 die sogenannte E-Mail-Affäre der CDU ausgelöst. Er hatte Generalsekretär Sven Petke und Landesgeschäftsführer Rico Nelte vorgeworfen, den E-Mail-Verkehr von Vorstandsmitgliedern überwacht und das Leseverhalten der Newsletter-Empfänger beobachtet zu haben. Beide Funktionäre hatten daraufhin ihre Ämter verloren. dapd/ta