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| 06:13 Uhr

57. Jahrestag des Mauerbaus
Die Opfer der Teilung sollen nicht vergessen werden

Am 13. August 1961 begann der Bau der Mauer, die Berlin mehr als 28 Jahre teilte.
Am 13. August 1961 begann der Bau der Mauer, die Berlin mehr als 28 Jahre teilte. FOTO: dpa / UPI
Berlin. Deutschland gedenkt heute der Opfer des Mauerbaus vor 57 Jahren.

Im Gedenken an den 57. Jahrestag des Mauerbaus und die Opfer fordert die Brandenburger Landesvorsitzende der Grünen, Petra Budke, „allen Angriffen auf unsere Demokratie, unsere Freiheit und unsere Menschenrechte entschieden entgegenzutreten“. Auch fast dreißig Jahre nach dem Ende der DDR sei es wichtig, die Aufarbeitung der DDR-Geschichte fortzusetzen und die Erinnerung lebendig zu halten.

In der zentralen Mauer-Gedenkstätte in Berlin werden am Montag Kränze und Blumen niedergelegt. Zuvor ist in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen an der Bernauer Straße eine Andacht geplant. Zu dem Gedenken wird Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) erwartet, der derzeit auch Präsident des Bundesrates ist.

Noch immer leiden viele Menschen an den Folgen des in der DDR erlittenen Unrechts. Zudem sei die Zukunft der Außenstelle der Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) in Frankfurt (Oder) nach wie vor unklar. Die Grünen fordern den Erhalt.

Am 13. August 1961 hatte die SED-Führung unter Walter Ulbricht mit dem Bau der Mauer begonnen. Das rund 155 Kilometer lange Bollwerk zerschnitt Berlin mehr als 28 Jahre. Die Teilung endete erst mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben an der Berliner Mauer mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime. An der einstigen, knapp 1400 Kilometer langen deutsch-deutschen Grenze kamen nach einer wissenschaftlichen Untersuchung 327 Menschen aus Ost und West ums Leben.

(dpa/bob/kw)