85 Prozent der im vergangenen Jahr an oder mit dem Coronavirus gestorbenen Brandenburger waren älter als 75 Jahre. Das geht aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervor.
Danach registrierten die Behörden zwischen dem 20. März und dem 17. Dezember 633 Corona-Tote im Alter von 40 bis über 90 Jahre. Bis zum 5. Januar dieses Jahres hatte sich die Zahl der Corona-Toten in Brandenburg sprunghaft auf 1247 erhöht.

Vom 7. bis 13. Dezember starben 92 Menschen durch oder mit Corona

Die am stärksten betroffene Gruppe waren Menschen im Alter von 85 bis 89 Jahren mit 169 Todesfällen. Bei den 80- bis 84-Jährigen wurden 158 Fälle registriert. In der Altersgruppe zwischen 40 und 44 Jahren starb ein Patient, bei den 45- bis 49-Jährigen waren es zwei Menschen.
Verlängerung von Corona-Lockdown Bund und Länder legen bei Beschlüssen nach

Berlin

Die meisten Todesfälle in dem untersuchten Zeitraum ereigneten sich in der Woche vom 7. bis 13. Dezember, als 92 Menschen ihr Leben durch oder mit einer Covid-19-Erkrankung verloren. In der Zeit vom 18. August bis zum 5. Oktober gab es laut Gesundheitsministerium nicht einen Corona-Todesfall.

Mehr Männer als Frauen erlagen der Pandemie in Brandenburg

Obwohl es in Brandenburg einen leichten Überhang der weiblichen Bevölkerung gab, erlagen mehr Männer der Pandemie. Von den gemeldeten 633 Corona-Toten waren 351 Männer und 282 Frauen. Bei 305 Verstorbenen gab es sogenannte Vorerkrankungen wie Herzerkrankungen (143 Fälle), neurologische Erkrankungen (61) und Diabetes (48).
Die RUNDSCHAU informiert Sie online via Ticker hier über die aktuelle Corona-Lage im Brandenburg, Sachsen und der Lausitz.
Bleiben Sie informiert mit dem kostenlosen Newsletter der LR-Chefredaktion.
Hintergründe zum Coronavirus in der Lausitz finden Sie in diesem Dossier.