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| 22:57 Uhr

Brandenburg
Die Lausitz wird zur Chefsache

Potsdam. In Cottbus soll eine Außenstelle der Staatskanzlei für den Strukturwandel entstehen. Von Simone Wendler

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) dreht kräftig am Personalkarussell in seiner Regierungszentrale. Die Fliehkräfte, die dort das Personal jetzt durcheinanderwirbeln, sorgen auch dafür, dass die Lausitz mehr in den politischen Fokus gerät.

Ab heute soll es einen Beauftragten der Landesregierung speziell für die Lausitz geben. Als Teil von Woidkes Staatskanzlei-Team soll der sich speziell um die Herausforderungen des Strukturwandels in der Kohleregion kümmern. Der Mann, den sich Woidke für den Posten ausgesucht hat, ist ein alter Bekannter in Südbrandenburg. Sein Name: Klaus Freytag. Der derzeitige Abteilungsleiter Energie und Rohstoffe im Brandenburger Wirtschaftsministerium soll in seiner neuen Funktion in Cottbus eine Außenstelle der Staatskanzlei einrichten. Damit wertet Woidke die Frage des anstehenden Strukturwandels der Braunkohleregion politisch auf und erklärt sie zur Chefsache. Bisher sollte Wirtschaftsstaatssekretär Henrik Fischer von Potsdam aus die Belange der Lausitz im Blick behalten. Das wird jetzt Freytags Vollzeitjob.

Welche Vollmachten und Aufgaben er erhält und wie er personell ausgestattet wird, soll heute bekannt gegeben werden. Nach RUNDSCHAU-Informationen aber soll Freytag einen kleinen Stab von vier bis fünf Mitarbeitern bekommen.

Bisher gab es nicht nur in Brandenburg lediglich einen Teilzeitkoordinator für den Strukturwandel. Auch in Sachsen werden die Belange des wirtschaftlichen Wandels im Revier aus dem Wirtschaftsministerium koordiniert. Themen des Tages
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