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| 02:42 Uhr

Der umstrittene weiße Adler ist zurück im Brandenburger Landtag

Potsdam. Der weiße Adler kehrt zurück: Der 1,80 Meter große Stahlblech-Vogel, dessen Anbringung im Plenarsaal des Potsdamer Landtags anstelle des Landeswappens unmittelbar nach der Eröffnung des Parlamentsgebäudes für jede Menge Ärger sorgte, wird nun in der Lobby vor dem Plenarsaal aufgehängt. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Schöpfer des Kunstwerks, dem Architekten Peter Kulka, bestätigte Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD), gegenüber der RUNDSCHAU. B. Lassiwe

Zugleich werde das Wappentier des Landes am Rednerpult vergrößert. "Ich freue mich, dass wir den weißen Adler nun aus dem Keller holen können und an einem würdigen Ort aufhängen", sagte die Landtagspräsidentin.

Auch der Templiner CDU-Abgeordnete Henryk Wichmann, der nach der Eröffnung des Landtags sogar eine Unterschriftensammlung für das Aufhängen eines roten Adlers im Plenarsaal initiiert hatte, ist mit der Lösung einverstanden. "Ich habe kein Problem damit, solange der Adler im Plenarsaal rot ist", sagt Wichmann. "Und wenn wir nun einen guten Platz für das Kunstwerk von Herrn Kulka haben, warum sollten wir es da nicht aufhängen?" Wie Stark betonte, komme fast jeder Landtagsbesucher bei seiner Besichtigung des Gebäudes in der Plenarsaallobby vorbei.

Seit seiner Eröffnung im letzten Frühjahr hat sich der Potsdamer Landtag zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Bislang hätten schon mehr als 200 000 Besucher das Stadtschloss besucht. In der Gunst der Potsdam-Besucher rangiere der Landtag nach Angaben von Stark mittlerweile in einer Liga mit den Potsdamer Schlössern Sanssouci und Cecilienhof.