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| 18:48 Uhr

Kirche
Cottbuser Theologin strebt kirchliches Spitzenamt an

Görlitz/Cottbus. () Zwei Theologinnen wollen Nachfolger des Görlitzer Generalsuperintendenten Martin Herche werden, der im Oktober in den Ruhestand geht. Die 52-jährige Cottbuser Superintendentin Ulrike Menzel und die 53-jährige Thüringer Pastorin Theresa Rienecker, die in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ein Seelsorgeseminar leitet, werden sich am kommenden Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin der Öffentlichkeit vorstellen. Das teilte die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Mittwoch mit. iwe

(iwe) Zwei Theologinnen wollen Nachfolger des Görlitzer Generalsuperintendenten Martin Herche werden, der im Oktober in den Ruhestand geht. Die 52-jährige Cottbuser Superintendentin Ulrike Menzel und die 53-jährige Thüringer Pastorin Theresa Rienecker, die in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ein Seelsorgeseminar leitet, werden sich am kommenden Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin der Öffentlichkeit vorstellen. Das teilte die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Mittwoch mit.

Menzel ist seit 2009 in Cottbus tätig, zuvor war sie unter anderem Schulpfarrerin am Hoyerswerdaer Johanneum sowie Pfarrerin in Lindenau, Schraden und Schleife. Rienecker war in mehreren Gemeinden in Thüringen tätig und ist unter anderem „Lehrsupervisorin“ der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie.

Der Sprengel Görlitz umfasst alle evangelischen Kirchengemeinden zwischen der tschechischen Grenze und dem Oderbruch. Wahlberechtigt für die Wahl des Generalsuperintendenten sind die Landessynodalen, die Präsides der Kreissynoden und die Superintendenten.

Die Wahl findet am 24. März in der Cottbuser Oberkirche statt. Zuvor werden sich beide Kandidatinnen in Fürstenwalde und Görlitz den Wählern vorstellen. Ein Generalsuperintendent vertritt die Kirchenleitung in der Region, in anderen Landeskirchen trägt er den Titel „Regionalbischof“.