• Baden-Württemberg will die regelmäßigen Corona-Tests in Schulen über die Herbstferien hinaus bis zum Jahresende fortsetzen
  • Bundesgesundheitsminister Spahn hat die Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, sich in diesem Herbst besonders zahlreich gegen Grippe impfen zu lassen
  • Corona-Zahlen, Inzidenz und die Hospitalisierungsrate: Wie hoch sind diese Zahlen heute in Deutschland?

Aktuelle Fallzahlen des RKI am 07.10.2021

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht: Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland vom Donnerstag, 07.10.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 62,6 (Vortag: 62,3; Vorwoche: 63,0)
  • Neuinfektionen heute: 11.644
  • Infektionen gesamt: 4.283.378
  • Neue Todesfälle: 64
  • Todesfälle gesamt: 94.027
  • Impfquote (Erstimpfung): 68,19 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 64,7 Prozent
  • Hospitalisierungsrate: Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI mit 1,65 an. Am Tag zuvor hatte sie bei 1,68 gelegen. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15


Einem Bericht von „Zeit Online“ zufolge meldeten die Gesundheitsämter insgesamt 11.502 neue Fälle. Das wärem zwar 3849 mehr als am Vortag, aber 466 weniger als am selben Tag vor einer Woche. Zudem seien 82 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, was wiederum 15 mehr als am Vortag und 13 mehr als vor einer Woche wären. Die Corona-Zahlen von „Zeit Online“ kommen direkt von den Stadt- und Landkreisen und sollen den eigenen Angaben nach weniger von verzögerten Meldeketten betroffen sein als etwa die des Robert-Koch-Instituts. Deshalb können die Zahlen voneinander abweichen.

Corona-Zahlen der Bundesländer – Inzidenzwerte aus allen Regionen Deutschlands

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 108,8 - Bremen
  • 87,9 – Bayern
  • 82,7 – Thüringen
  • 78,3 – Baden-Württemberg
  • 78,2 – Berlin
  • 74,0 – Sachsen
  • 60,2 – Hessen
  • 57,4 – Hamburg
  • 51,2 – Rheinland-Pfalz
  • 50,2 – Nordrhein-Westfalen
  • 47,1– Brandenburg
  • 47,0 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 44,3 – Sachsen-Anhalt
  • 42,7 – Niedersachsen
  • 40,1 – Saarland
  • 27,8 – Schleswig-Holstein

Inzidenzen und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Gestern hatte das RKI für Deutschland 11.547 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Donnerstag, 30.09.21, waren es an einem Tag 12.150 Neuinfektionen.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt.

Corona-Zahlen weltweit: Johns-Hopkins-Universität meldet Tote und Infizierte

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldete am Donnerstag (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 235 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,8 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 43.947.324 Infizierte und 705.225 Tote
  • Indien: 33.871.881 Infizierte und 449.538 Tote
  • Brasilien: 21.499.074 Infizierte und 598.829 Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.283.378 Infizierte und 94.027 Tote.

Bessere Verteilung von Intensivpatienten

Bayerns Krankenhäuser können Corona-Intensivpatienten bei drohender Überfüllung ihrer eigenen Stationen nun leichter an andere Häuser überweisen. „Die Belastung der Krankenhäuser ist regional zum Teil sehr unterschiedlich“, sagte Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, der Deutschen Presse-Agentur. „Darauf hat der Freistaat reagiert.“ In Bad Wörishofen tagen noch bis Donnerstag die bayerischen Krankenhausdirektoren.
Seit September ist in Bayern die sogenannte Krankenhausampel Maßstab für eventuelle Verschärfungen der Corona-Beschränkungen. Derzeit steht die Ampel auf grün. Auf Rot springt die Ampel, sobald mehr als 600 Corona-Patienten auf den Intensivstationen in Bayern behandelt werden. Derzeit sind es 253.
Doch obwohl die Ampel landesweit auf grün steht, sind in manchen Landkreisen die Intensivstationen voll belegt. So ist laut Divi-Intensivregister derzeit in Erding, Landshut und Freising kein einziges der wenigen Intensivbetten frei.
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