Gleich mehrere illegale Partys hat die Polizei in Brandenburg am Wochenende wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln aufgelöst. In Ludwigsfelde im Landkreis Teltow-Fläming hätten sieben Menschen im Alter zwischen 20 und 44 Jahren aus verschiedenen Haushalten am frühen Samstagmorgen im Keller eines Mehrfamilienhauses gefeiert, berichtete die Polizei am Sonntag. Sie hätten nicht nur den Mindestabstand nicht eingehalten, sondern auch keine Masken getragen.
In einem Hinterhof in Zossen war für sechs Menschen aus unterschiedlichen Hausständen die illegale Feier am frühen Sonntagmorgen zu Ende, als die Polizei dort eintraf. Die Partygäste im Alter von 17 bis 48 Jahren seien außerdem zu laut gewesen, berichtete sie. Die Beamten, die in beiden Fällen nach dem Hinweis von Bürgern im Einsatz waren, leiteten Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein.
In Frankfurt (Oder) löste die Polizei gleich zwei lautstarke Partys in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf. In einer Wohnung hätten sechs Menschen gefeiert, in einer anderen Wohnung fünf Menschen - alle seien aus verschiedenen Haushalten gekommen. Die Beamten erteilten einen Platzverweis und informierten das Gesundheitsamt.
In Templin in der Uckermark machte die Polizei einem Treffen mit drei Männern und einer Frau ein Ende, die aus vier verschiedenen Hausständen kamen. Die Beamten seien am frühen Sonntagmorgen über einen Streit informiert worden, teilte die Polizei mit. Als sie dort eintrafen, sei ein 33-jähriger Mann handgreiflich geworden, der in Gewahrsam kam. Gegen die Vier wurden Verfahren wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung eingeleitet.

Bußgelder in Cottbus verhängt

In Cottbus verhängten Kontrolleure im öffentlichen Nahverkehr am Samstag gegen vier Fahrgäste ein Bußgeld. Sie hätten keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen, berichtete die Stadt Cottbus am Sonntag. Bußgelder habe es auch in drei Fällen in Einkaufszentren und einem Supermarkt gegeben.

Spremberg

Hochzeitsfeier in Berlin mit 60 Gästen aufgelöst

Eine Hochzeitsfeier in Berlin-Mitte ist wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln von der Polizei aufgelöst worden. Durch einen Anrufer wurden die Beamten am Samstagabend auf die Gesellschaft mit 60 Menschen in einer Wohnung in der Badstraße aufmerksam, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. Zuerst hatte der „Berliner Kurier“ berichtet. „Wir haben die Menschen aufgefordert, sich in ihre Wohnungen zu begeben“, sagte der Sprecher. Es seien alle Personalien sowie 56 Verstöße gegen den Infektionsschutz notiert worden. „Hier haben sich deutlich mehr Menschen getroffen als nur aus einem fremden Haushalt.“

Cottbus/Forst