Nach dem Beginn der Sommerferien lockert Brandenburg weitere Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Bei Fahrten mit Reisebussen und für Stadtrundfahrten - etwa mit offenen Doppelstockbussen - sowie bei Schiffsausflügen ist der Mund-Nasen-Schutz an Deck nicht mehr Pflicht, beschloss das Kabinett am Freitag in einer Telefonkonferenz. In Fahrzeugen und im Schiff gilt die Maskenpflicht weiter.
Erwachsene Vereins- oder Freizeitsportler müssen außerdem nicht mehr den Mindestabstand von 1,5 Metern zu Menschen aus anderen Haushalten einhalten. Im Innenbereich gilt weiterhin die Regel, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, zu halten.

Beherbungsverbot für Gäste aus Corona-Hotspots

Das Brandenburger Kabinett hat ebenso beschlossen, ein Beherbergungsverbot für Gäste einzuführen, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt anreisen, in dem beziehungsweise der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise eine stark erhöhte Zahl von Infizierten zu verzeichnen war. Diese Zahl liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche und bezieht sich auf eine flächige Ausbreitung des Virus, die über einen klar identifizierbaren und isolierbaren Bereich oder eine Einrichtung hinausgeht.
Die neue Verordnung soll an diesem Samstag (27. Juni) in Kraft treten.