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| 02:44 Uhr

Bündnisgrüne fordern von Zossen Bekenntnis gegen rechte Gewalt

Zossen. Die Bündnisgrünen im Landkreis Teltow-Fläming haben die Stadt Zossen aufgefordert, eindeutig gegen rechte Gewalt Position zu beziehen. Bisherige Äußerungen der Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) seien "viel zu schwach und uneindeutig", sagte das Mitglied im Kreisvorstand, Ralf Krause, am Montag. dpa/roe

Hintergrund sind die jüngsten, vermutlich rechtsextremistischen Anschläge - so etwa auf das Haus des Vorsitzenden der gegen Rechtsextremismus gerichteten Initiative "Zossen zeigt Gesicht", Jörg Wanke.

Zuvor waren in der Stadt verstärkt Hakenkreuz-Schmierereien und rechte Parolen registriert worden. Die Polizei sieht hier wie Wanke einen Zusammenhang. Bürgermeisterin Schreiber sollte sich angesichts dieser Vorfälle klar zur Demokratie bekennen und den gewalttätigen Rechtsextremismus ablehnen, verlangte Krause. Seine Partei erwarte auch eine deutlich stärkere Unterstützung der gegen Rechtsextremismus gerichteten Initiative "Zossen zeigt Gesicht" beim Bezug des neuen "Hauses der Demokratie".