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| 17:37 Uhr

Brandenburg
Wirtschaftsförderermelden neue Rekorde

Potsdam. Brandenburgs Wirtschaftsförderung meldet neue Rekorde: Mit 3286 neuen und stabilisierten Arbeitsplätzen verzeichnet die „Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH“ (WFBB), die früher auch als „Zukunftsagentur Brandenburg“ (ZAB) bekannt war, das beste Ergebnis seit ihrer Gründung im Jahr 2001. Das gaben der Aufsichtsratsvorsitzende der WFBB, Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD), und Geschäftsführer Steffen Kammradt am Donnerstag in Potsdam bekannt. Von Benjamin Lassiwe

Brandenburgs Wirtschaftsförderung meldet neue Rekorde: Mit 3286 neuen und stabilisierten Arbeitsplätzen verzeichnet die „Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH“ (WFBB), die früher auch als „Zukunftsagentur Brandenburg“ (ZAB) bekannt war, das beste Ergebnis seit ihrer Gründung im Jahr 2001. Das gaben der Aufsichtsratsvorsitzende der WFBB, Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD), und Geschäftsführer Steffen Kammradt am Donnerstag in Potsdam bekannt.

„Die neue Marke für die Wirtschaftsförderung kommt gut an“, sagte Gerber. Das im vergangenen Jahr erzielte Investitionsvolumen von 876,7 Millionen Euro sei eines der höchsten der vergangenen zehn Jahre. Und pünktlich zur Pressekonferenz konnte der Minister auch eine weitere Erfolgsnachricht verkünden: Die Deutsche Post AG werde in Ludwigsfelde ein weiteres Paketzentrum errichten, durch das 630  neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Das ist eine gute Nachricht“, so Gerber. Wie Kammradt berichtete, habe die WFBB im vergangenen Jahr vor allem Arbeitsplätze in den Bereichen Industrie und Logistik geschaffen. Die Industrie stünde für fast 50 Prozent des Ergebnisses. Erfolgreich sei insbesondere die „Mutterhausstrategie“ des Wirtschaftsministeriums und der WFBB gewesen: Dabei bereise Gerber systematisch die Mutterhäuser von in Brandenburg ansässigen Unternehmen. Ein wichtiger Humus für die weitere Entwicklung des Landes sei zudem das Vorhalten von Gewerbeflächen in den Kommunen. Zudem habe das Fachkräfteportal Brandenburg mit 180 000 Besuchern ebenfalls einen neuen Rekord aufgestellt.

Zu den wichtigsten Ansiedlungen des vergangenen Jahres zählten die Wirtschaftsförderer etwa die Schweizer Gesellschaft „Endress und Hauser“, die in Stahnsdorf 150 Arbeitsplätze zur Herstellung von Hightech-Systemen zur Druckmessung in der Verfahrenstechnik schaffen will. Hervorgehoben wurde auch die Erweiterung der „Prignitz Mikrosystemtechnik“ in Weisen, die dort die Fertigung für Druckmesszellen ausbauen und damit zehn neue Arbeitsplätze schaffen will.

Ein wichtiges Thema ist nach Angaben von WFBB-Geschäftsführer Sebastian Saule auch die Digitalisierung. Das betreffe etwa die Umstellung der Produktion von Reiss Büromöbel in Bad Liebenwerda auf Industrie 4.0 sowie die Cottbuser Firma eta Engineering, die Drohnen zur autonomen Vermessung von Industrieanlagen entwickelt.