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| 15:21 Uhr

Europa-Wahl 2019
Brandenburgs SPD nominiert Simon Vaut für Europa-Liste

 Simon Vaut (40) aus Brandenburg an der Havel ist der SPD-Kandidat für die Europawahl.
Simon Vaut (40) aus Brandenburg an der Havel ist der SPD-Kandidat für die Europawahl. FOTO: Benjamin Lassiwe
Wildau. Auf einer Landesvertreterversammlung der SPD in Wildau konnte die gebürtige Cottbuserin Maja Wallstein nicht genug Stimmen für die Europaliste auf sich vereinen. Jetzt soll Simon Vaut für die Brandenburger Sozialdemokraten nach Brüssel gehen. Von Benjamin Lassiwe

Auf einer Landesvertreterversammlung in WIldau, bei der der Nachfolger von Susanne Melior als Europakandidat der Landes-SPD benannt werden sollte, siegte der 40-jährige Regierungsrat im Bundeswirtschaftsministerium, der aus Brandenburg (Havel) stammt, gegen die frühere Juso-Landesvorsitzende Maja Wallstein. Vaut erhielt im zweiten Wahlgang 63 Stimmen, die gebürtige Cottbuserin Maja Wallstein kam auf 56 Stimmen. Der Uckermärker Paul-Ivo Drenske war bereits im ersten Wahlgang mit lediglich sechs Stimmen ausgeschieden.

Die Niederlage Wallsteins ist dabei auch eine Niederlage des SPD-Landesvorstands: Das Gremium um Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte die gebürtige Cottbuserin für die Europaliste nominiert, noch bevor sich die damals noch vier Kandidaten auf Vorstellungstour durch die Parteigliederungen begeben hatten. In seiner Vorstellungsrede hatte Vaut die 2019 anstehende Europawahl als bedeutendste Europawahl in der Geschichte der Europäischen Zusammenarbeit bezeichnet. „Wir überlassen das Land nicht den Hetzern“, sagte Vaut. „Wir kämpfen in der Tradition der Sozialdemokraten für ein geeintes Europa.“