| 02:38 Uhr

Brandenburgs Schulkinder vorbildlich untersucht

Potsdam. Die meisten Schulkinder in Brandenburg nehmen an Vorsorgeuntersuchungen teil. Nach Angaben des Sozialministeriums können 91 Prozent von ihnen das entsprechende gelbe Untersuchungsheft bei den Schuleingangsuntersuchungen vorweisen. dpa/uf

Versicherte Kinder haben Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten. Diese sind freiwillig und kostenlos.

Schon ab dem ersten Lebensmonat gibt es für die Kinder eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen. Die körperliche und geistige Entwicklung wird dabei kontrolliert. In Brandenburg gibt es seit 2008 das Zentrale Einladungs- und Rückmeldewesen. Die Kinder werden schriftlich zu den U-Untersuchungen eingeladen. Jährlich werden nach den Angaben 120 000 Einladungen im Land versandt.

Seit der Einführung dieses Systems erhalten rund 3000 Kinder mehr die Untersuchungen zur Früherkennung zeitgerecht. Die Arztpraxen geben der Zentralstelle eine Rückmeldung, die lediglich die Teilnahme bestätigt. Angaben zu den einzelnen Befunden werden nicht gemacht. Geht keine Rückmeldung ein, werden die Eltern schriftlich erinnert. Wird das Kind nicht dem Arzt vorgestellt, geht eine Information an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses versucht dann, auf die Eltern einzuwirken, die Kinder untersuchen zu lassen.