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| 10:38 Uhr

Festakt in Neuhardenberg
Preisgekrönte Innovation – Brandenburger Zukunftspreise verliehen

Das Siegerfoto beim Zukunftspreis am Freitagabend in Neuhardenberg: Die Uesa-Geschäftsführer Michael Hoffmann (r.), Helmut Hoffmann (2.v.r.) und Jörg Nagel (l.) freuen sich mit dem Präsidenten der IHK Cottbus Peter Kopf über die Auszeichnung:
Das Siegerfoto beim Zukunftspreis am Freitagabend in Neuhardenberg: Die Uesa-Geschäftsführer Michael Hoffmann (r.), Helmut Hoffmann (2.v.r.) und Jörg Nagel (l.) freuen sich mit dem Präsidenten der IHK Cottbus Peter Kopf über die Auszeichnung: FOTO: Jan Siegel
Neuhardenberg. Großer Bahnhof für den Mittelstand – der Zukunftspreis 2018 Brandenburg ist am Freitag in Neuhardenberg bei einem Festakt an sechs Unternehmen verliehen worden.

Sechs Brandenburger Unternehmen können sich jetzt damit schmücken: mit dem Zukunftspreis Brandenburg. Am Freitagabend wurde er zum fünfzehnten Mal in Neuhardenberg verliehen.

Der 150. Zukunftspreis Brandenburg geht in die Uckermark: An die ABE KSK Bau- und Brennstoffhandlung aus Angermünde. Laudator Frank Mangelsdorf, Mitglied der Jury, würdigte das regionale Engagement des Unternehmens. ABE hat etwas geschafft, was vielen Unternehmen in Brandenburg derzeit Sorge macht: einen Betriebsübergang zu schaffen. Daniel Schulz und Willi Kays, die beiden Geschäftsführer, haben die Firma übernommen. Der 28-jährige Willi Kays kam nach dem Studium in Greifswald in die Heimat zurück. „Weil ich auch ein bissen was zurückgeben möchte“, sagte er.

Die sechs ausgezeichneten Firmen bringen innovative Produkte und Dienstleistungen auf den Markt. „Es ist wichtig aufzuzeigen, dass diese Firmen nicht nur Arbeitsplätze schaffen“, sagte Carsten Christ, der Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg (IHK). Sie engagierten sich auch sozial, für ihre Region. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte, nicht nur die Industrie sei wichtig für das Land. „Die Wirtschaft im Land wird geprägt durch kleinere und mittlere Unternehmen.“ Er sprach auch die schwierige Nachwuchssituation in der Wirtschaft an, viele Firmen finden keine Lehrlinge. Die Zukunftspreisträger engagieren sich dafür. Zum Beispiel die uesa GmbH aus dem Elbe-Elster-Kreis. 24 Azubis bildet das Unternehmen mit seinen 460 Beschäftigten aus. Auch die Bäckerei Exner aus Beelitz kümmert sich um den eigenen Nachwuchs.

Auch in diesem Jahr gab es einen Sonderpreis. Diesen erhielt am Freitagabend Karin Genrich aus Potsdam. Nach 30 Jahren in der Handelsbranche verabschiedete sich die Unternehmerin im August 2017 in den Ruhestand. In den 1980er-Jahren gründete sie ihre erste Boutique in Potsdam. Über all die Jahre engagiert sie sich für den Einzelhandel und die Potsdamer Innenstadt.