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Brandenburger Wälder sind die gesündesten in Deutschland

Potsdam/Berlin. Der Brandenburger Wald ist der gesündeste in Deutschland. Nur neun Prozent der Waldfläche in der Mark weisen deutliche Schäden auf, hieß es im Waldzustandsbericht 2011, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. dpa/kr

Die kränksten Bäume wachsen dem Bericht zufolge in Thüringen und Hessen. Hier seien jeweils 36 Prozent mit deutlichen sichtbaren Schäden gezählt worden.

Die am wenigsten belastete Baumart Brandenburgs ist dem Bericht zufolge die Kiefer - mit fünf Prozent deutlich beschädigter Bäume. Am stärksten ist die Eiche mit 34 Prozent erkrankt.

Der Zustand der Wälder wird vor allem anhand der Kronenverlichtung gemessen, des Nadel- oder Blattverlustes. Die Verlichtung sei ein empfindlich auf äußere Merkmale reagierendes Signal. Laut Bericht lässt sich darauf jedoch nicht unmittelbar auf die Wirkung einzelner Faktoren wie Schadstoffe oder Insektenbefall schließen.