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| 09:32 Uhr

Seenland, Oder-Spree und Spreewald besonders beliebt
Mehr Gäste, mehr Übernachtungen: Brandenburger Tourismus legt erneut zu

Entspannung und Ruhe finden Urlauber am beschaulichen Scharmützelsee in Buckow in der Märkischen Schweiz. Der Landkreis Oder-Spree steht bei den Übernachtungszahlen auf Platz eins. Der Spreewald ist ebenfalls besonders beliebt. Das geht aus der Bilanz zum Brandenburger Tourismus fürs erste Halbjahr 2018 hervor.
Entspannung und Ruhe finden Urlauber am beschaulichen Scharmützelsee in Buckow in der Märkischen Schweiz. Der Landkreis Oder-Spree steht bei den Übernachtungszahlen auf Platz eins. Der Spreewald ist ebenfalls besonders beliebt. Das geht aus der Bilanz zum Brandenburger Tourismus fürs erste Halbjahr 2018 hervor. FOTO: Wolfram Neufeldt
Potsdam. Die märkische Tourismusbranche hat im ersten Halbjahr 2018 erneut deutlich zugelegt: Von Januar bis Juni kamen 2,3 Millionen Mehrtagesbesucher nach Brandenburg – das sind 4,2 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

Die Gäste buchten mehr als sechs Millionen Übernachtungen und damit 4,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. (Exakt verzeichnet die Statistik 2 333 300 Gäste mit 6 051 900 Übernachtungen).

„Brandenburg ist ein attraktives Reiseziel, das mit seiner Vielfalt bei den Urlaubern ankommt – bei Wanderern und Radtouristen ebenso wie bei Kulturliebhabern oder Kanuten“, sagte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber zu den vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg dokumentierten Zahlen. „Natürlich hat uns im ersten Halbjahr 2018 auch das gute Wetter in die Hände gespielt“, so Gerber weiter.

„Darüber hinaus setzt sich aber auch der Trend der vergangenen Jahre fort, dass die Betriebe mit guter Qualität bei den Gästen punkten und sich dadurch erfolgreich am Markt behaupten“, hob der Minister hervor. Die Entwicklung des Brandenburg-Tourismus vollziehe sich mittlerweile seit Jahren kontinuierlich – mit stetig steigenden Besucher- und Übernachtungszahlen. Das sei eine gute Motivation, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zugehen und das Reiseland Brandenburg als Qualitätsstandort weiter zu profilieren, so Gerber.

Mit einem Anteil von 4,2 Prozent an der märkischen Bruttowertschöpfung ist der Tourismus in Brandenburg inzwischen sogar ein stärkerer Wirtschaftsfaktor als im Bundesdurchschnitt (3,9 Prozent). „Die Branche sichert 7,5 Prozent der Beschäftigten in Brandenburg den Arbeitsplatz, insbesondere auch im ländlichen Raum“, sagte der Minister.

Informationen zur Statistik:

Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala waren im ersten Quartal der Spreewald (347 400 Gäste), das Seenland Oder-Spree (326 300) und Potsdam (258.800). Die Landeshauptstadt verzeichnete damit auch den stärksten Zuwachs im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 (+12,3 Prozent).

Bei den Übernachtungen führt das Seenland Oder-Spree die Liste mit 1 016 100 Übernachtungen an, gefolgt von Spreewald (873 600) und Ruppiner Seenland (639 600).