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| 15:21 Uhr

Terrorgefahr
Brandenburger Polizei sichert Weihnachtsmärkte

Die Polizei will auf Brandenburger Weihnachtsmärkten Präsenz zeigen.
Die Polizei will auf Brandenburger Weihnachtsmärkten Präsenz zeigen. FOTO: Silas Stein / dpa
Potsdam/Cottbus. Die Saison der Weihnachtsmärkte beginnt und damit auch die Zeit der Sicherheitskonzepte. Für die Brandenburger Polizei gilt in den kommenden Wochen erhöhte Alarmbereitschaft, auch in Cottbus. Von Bodo Baumert

„Die Polizei des Landes Brandenburg wird auch in diesem Jahr verstärkte Sicherheitsanstrengungen unternehmen, um die Weihnachtsmärkte in der Region für die Besucher sicher zu gestalten“, kündigte das Polizeipräsidium in Potsdam am Dienstag an. Polizisten aus den Direktionen und der Bereitschaftspolizei würden Märkte in Uniform bestreifen, teils mit Maschinenpistole. „Aber auch mit Zivilpolizistinnen werden wir vor Ort sein und so quasi unsichtbar Sicherheit gewährleisten“, so Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke. „Auch temporäre Videoüberwachung auf Grundlage des brandenburgischen Polizeigesetzes wird durch die Polizei in der Landeshauptstadt eingesetzt.“

In Cottbus wird es erneut Betonsperren geben, dazu eine erhöhte Polizeipräsenz und verstärkte Ordungskräfte. Die Vorkehrungen würden sich an den Verhältnissen im Vorjahr orientieren, hieß es am Dienstag bei der Pressekonferenz der Stadt.

Für eine konkrete Gefährdung eines Weihnachtsmarktes im Land Brandenburg liegen dem Polizeipräsidium derzeit keine Erkenntnisse vor. Bei einer Razzia in mehreren Bundesländern sind am Dienstag allerdings sechs mutmaßliche IS-Anhänger festgenommen worden. Sie sollen unter anderem auch einen Anschlag auf den Essener Weihnachtsmarkt geplant haben. Eine potenzielle Gefahr ist also da.

„Eine einhundertprozentige Sicherheit kann und wird es nicht geben“, sagt Polizeipräsident Mörke. „Aber wir werden gemeinsam mit allen Beteiligten und Verantwortlichen, den Betreibern, mit den Städten und Gemeinden individuelle Lösungen finden, um ein sicheres Weihnachtserlebnis zu gewährleisten.“