ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 07:53 Uhr

Behörde legt Bericht für 2018 vor
Verfassungsschutz zählt mehr Extremisten in Brandenburg

 Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter und Frank Nürnberger, Verfassungsschutzchef, stellen heute auf einer Pressekonferenz den Verfassungsschutzbericht Brandenburg 2018 vor.
Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter und Frank Nürnberger, Verfassungsschutzchef, stellen heute auf einer Pressekonferenz den Verfassungsschutzbericht Brandenburg 2018 vor. FOTO: dpa / Nestor Bachmann
Potsdam. Keine Entwarnung: Im Land Brandenburg ist die Zahl der Rechtsextremisten gewachsen. Heute wird in Potsdam der Verfassungsschutzbericht vorgestellt.

Der Extremismus hat in Brandenburg im vergangenen Jahr zugenommen und zum Teil neue Höchststände erreicht. Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem neuen Verfassungsschutzbericht hervor, den Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und der Leiter der Verfassungsschutz-Abteilung, Frank Nürnberger, an diesem Mittwoch in Potsdam vorstellen.

Die Zahl der Rechtsextremisten stieg 2018 um 135 auf 1675, die der Linksextremisten um 100 auf 620. Der Verfassungsschutz zählte auch mehr Islamisten: Ihre Zahl nahm um 50 auf 180 zu.

Der Landtag hatte in der vergangenen Woche ein neues Verfassungsschutzgesetz beschlossen, das der Behörde mehr Befugnisse gibt, aber auch die Kontrolle durch den Landtag verstärkt.

(dpa/uf)