ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:30 Uhr

Brandenburg
Brandenburg stärkt Regionalverkehr

Neuhardenberg. Partner konzentrieren sich auf den Raum Berlin. Strecke nach Stettin wird zweigleisig ausgebaut.

Brandenburg und die Deutsche Bahn wollen den Regionalverkehr im Land ausbauen, bleiben mit ihren Plänen dafür aber noch sehr vage. Der Süden des Landes kommt in den Überlegungen offenbar nur am Rande vor. Ein zweites Gleis zwischen Cottbus und Lübbenau spielt nach bisherigen Informationen genauso wenig eine Rolle wie eine Erhöhung der Platzkapazität für Pendler in den Zügen zwischen Cottbus und Berlin.

Nach einer gemeinsamen Sitzung der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg sowie der Spitze der Deutschen Bahn in Neuhardenberg wurden zumindest für einige Bahnpendler konkrete Verbesserungen angekündigt. Dafür werden Brandenburg neun Millionen Euro und Berlin drei Millionen Euro jährlich bereitstellen. Auch zusätzliche Wagen sollen eingesetzt werden. Als Beispiel wurde genannt, dass auf der Linie RB 10 von Berlin-Südkreuz nach Nauen die Zahl der Sitzplätze von 460 auf 600 steige. Von Bad Belzig nach Berlin soll die Sitzplatzzahl von 300 auf 460 steigen.

Die Bahn sicherte Berlin-Brandenburg insgesamt Verbesserungen im Regionalverkehr und bei der Berliner S-Bahn zu. So soll es bei der S-Bahn bereits nach Ostern ein ganzes Maßnahmenpaket geben, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Konkret wurde die Bahn bei den Verbindungen nach Polen. Nach jahrelangem Tauziehen zwischen Berlin, Brandenburg und Bund habe man sich nun auf einen durchweg zweigleisigen Ausbau zwischen Berlin und Stettin geeinigt, bestätigte Bahnchef Richard Lutz. Der Bahn-Vorstand für Infrastruktur, Ronald Pofalla, sprach von einem Durchbruch.