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| 18:32 Uhr

SPD-Landtagsfraktion:
Brandenburg könnte alle Notfallkliniken behalten

Notfall-Krankenhäuser im Land seien von den Plänen, das System der stationären Notfallversorgung deutlich u ändern, nicht betroffen, meint die Brandenburger SPD.
Notfall-Krankenhäuser im Land seien von den Plänen, das System der stationären Notfallversorgung deutlich u ändern, nicht betroffen, meint die Brandenburger SPD. FOTO: Hauke-Christian Dittrich / dpa
Potsdam. Brandenburg ist aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion nicht von der auf Bundesebene beschlossenen Verringerung von Notfallkrankenhäusern betroffen.

Man gehe davon aus, dass alle Standorte, die derzeit eine entsprechende Versorgung anbieten, dies auch weiterhin gewährleisten könnten, sagte die SPD-Gesundheitsexpertin Sylvia Lehmann am Dienstag vor Journalisten. Die entsprechenden Planungsbehörden der Länder dürften entscheiden, welche Notfallkliniken medizinisch erforderlich seien. Daher könnten alle Standorte am Netz bleiben.

Nach Angaben der SPD-Fraktion bieten von den mehr als 50 Krankenhäusern im Land bis auf wenige Ausnahmen alle eine stationäre Notfallversorgung an.

Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen hatte am vergangenen Donnerstag beschlossen, dass von den heute bundesweit 1748 Notfallkliniken künftig nur noch 1120 entsprechende Zuschläge bekommen sollen. Der Bundesausschuss ist das höchste Entscheidungsgremium im deutschen Gesundheitswesen und bestimmt die Versorgung nach den Vorgaben der Politik.

(dpa)