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Brandenburg baut seine Kontakte nach Niederschlesien weiter aus

Breslau – hier das Rathaus auf dem Rynek – ist das wirtschaftliche Herz Niederschlesiens. Etliche Weltkonzerne wie IBM und Google haben im heutigen Wroclaw ihre Polen-Zentralen.
Breslau – hier das Rathaus auf dem Rynek – ist das wirtschaftliche Herz Niederschlesiens. Etliche Weltkonzerne wie IBM und Google haben im heutigen Wroclaw ihre Polen-Zentralen. FOTO: dpa
Wroclaw. Das Land Brandenburg baut die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zur westpolnischen Woiwodschaft Niederschlesien aus. "Regionale Zusammenarbeit ist und bleibt ein stabiles Fundament der deutsch-polnischen Zusammenarbeit", sagte gestern Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung mit dem polnischen Marschall Cezary Przybylski in Breslau (Wroclaw). dpa/bl

Damit erhalte die bereits gewachsene Partnerschaft mit Niederschlesien ein stabiles Fundament.

Künftig wollen die beiden Regionen in den Bereichen Verkehr, Wirtschafts- und Energiepolitik, Arbeitsmarkt, Bildung, Sport, Kultur, Soziales und Gesundheit verstärkt kooperieren. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) wird im Juni kommenden Jahres zu Gesprächen mit Unternehmen nach Niederschlesien reisen.

Brandenburg hat seit 1995 bereits mit fünf weiteren der 16 Woiwodschaften solche Absichtserklärungen unterzeichnet. Die Woiwodschaft Niederschlesien grenzt an Sachsen und Tschechien.