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Blutvergießen in der Potsdamer Staatskanzlei

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat am Dienstagnachmittag bei einer Blutspendeaktion des DRK Blutspendedienst Nord-Ost mitgemacht.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat am Dienstagnachmittag bei einer Blutspendeaktion des DRK Blutspendedienst Nord-Ost mitgemacht. FOTO: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost
Nach der Kabinettssitzung am Dienstagnachmittag ist in der Staatskanzlei in Potsdam viel Blut geflossen. Der DRK-Blutspendedienst hatte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brandenburger Staatskanzlei zur Blutspende eingeladen. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich anzapfen lassen. red/lsc

Neben Ministerpräsident Woidke spendeten auch weitere Mitglieder des Kabinetts je einen halben Liter Blut. Dabei waren Sozialministerin Diana Golze (Die Linke), Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher und Regierungssprecher Florian Engels.

Weitere Fotos von der Blutspendeaktion in der Staatskanzlei gibt es hier .

Die aus dem Spenderblut gewonnenen lebensrettenden Blutpräparate werden für die Behandlung von Patienten in Brandenburger Kliniken zur Verfügung gestellt. Derzeit zählt jeder "Tropfen", denn grippebedingt fallen viele Stammspender aus und bereits jetzt helfen alle Blutspender mit, den Bedarf auch über die Osterfeiertage sicherzustellen!

Der DRK-Bllutspendedienst ist mehrmals im Jahr in der Staatskanzlei zu Gast. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisteten dort in regelmäßigen Abständen an ihrem Arbeitsplatz Blutspenden und damit einen wichtigen Beitrag zur Patientenversorgung in der eigenen Region.

Ministerpräsident Woidke: "Gerade in einer Zeit, in der viele Blutspender grippebedingt ausfallen, wollten wir mit der Teilnahme an der heutigen Spendenaktion in der Staatskanzlei ein deutliches Signal setzen. Jede Spende kann Leben retten. Ich bin sehr froh darüber, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatskanzlei regelmäßig Blut spenden."

An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 1900 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Bundesweit werden täglich 15000 Blutspenden benötigt.

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. In Deutschland werden über jedes Jahr durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes etwa drei Millionen Vollblutspenden bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise circa 70 Prozent der notwendigen Blutversorgung.

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Alle Termine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das Bundesland Brandenburg anklicken) oder 0800 11 949 11 (gebührenfrei aus dem Deutschen Festnetz).