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| 01:02 Uhr

Betrugsverdacht gegen 36-Jährigen in 900 Fällen

Potsdam.. Ein 36 Jahre alter Mann soll sich bei über 900 Betrugsfällen um mehr als 200 000 Euro bereichert haben. Der Fall ging an die Staatsanwaltschaft, teilte die Polizei gestern mit.

Der mutmaßliche Betrüger habe unter anderem in Berlin, Potsdam, Dresden und Frankfurt (Oder) Urkunden und Schecks gefälscht. Mit den Dokumenten beantragte er Kredit- und EC-Karten, mit denen er Banken und Geschäfte um fast eine Viertelmillion Euro prellte.
Der Tatverdächtige hatte sich als Akademiker oder Jugendrichter ausgegeben und sich mit mehreren jungen Männern im Alter zwischen 18 und 25 Jahren angefreundet. Diese "Freunde" ließ er die Unterschriften leisten, um unter deren Namen Bankkonten zu eröffnen und die Karten zu beantragen. Für einen Teil der nachgewiesenen Straftaten ist er bereits zu vier Jahren Haft verurteilt worden. (dpa/(ta)