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Warnstreiks
Berliner Flugverkehr bekommt Folgen des Warnstreiks zu spüren

70 Innlandflüge sind am Dienstag in Tegel gestrichen. Dies bestätigt die Lufthansa und ihre Tochter Eurowings.
70 Innlandflüge sind am Dienstag in Tegel gestrichen. Dies bestätigt die Lufthansa und ihre Tochter Eurowings. FOTO: Jens Kalaene / dpa
Berlin. Gewerkschaft Verdi ruft zu weiteren Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf. Der Flugverkehr in Tegel ist bereits betroffen. Weitere Streiks in Cottbus und Potsdam sind angekündigt.

Die derzeitige Warnstreik-Welle der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat auch Berlin und Brandenburg erreicht. Nach Aussage der Lufthansa fallen am Flughafen Berlin/ Tegel am Dienstag rund 70 Innlandflüge aus. Grund dafür sind aktuelle Warnstreiks an den Flughäfen München, Frankfurt, Köln und Bremen. Der Ausstand habe am Morgen begonnen und würde wohl noch bis zum Abend andauern, wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Frapo in Frankfurt am Main bestätigt. Grund für die Warnstreiks ist ein bundesweiter Tarifkonflikt. Bestreikt werden an den Flughäfen vor allem die Bodenverkehrsdienste.

Zu Warnstreiks von ein paar Stunden bis zu einem ganzen Tag sind auch Beschäftigte von Bundesverwaltungen, Kliniken und Wissenschaftseinrichtungen in Berlin aufgerufen. Zu einer Kundgebung vor dem Bahnhof Friedrichstraße werden bis zu 1000 Teilnehmer erwartet. Am Dienstagvormittag sind außerdem in Brandenburg die Stadtverwaltungen Schwedt, Eberswalde, Prenzlau, die Kreisverwaltung Barnim und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde zum Ausstand aufgerufen. Am Mittwoch sind Warnstreiks unter anderem in der Stadtverwaltung von Frankfurt/Oder, der Stadt- und Kreisverwaltung Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) sowie am Donnerstag in den Stadtverwaltungen Potsdam und Cottbus geplant.

(dpa/ the)