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Berlin testet fahrerlose Kleinbusse

Berlin. Kleinbusse ohne Fahrer werden vom kommenden Jahr an in einem Pilotprojekt in Berlin getestet. Auf zwei großen Klinik-Arealen werden vier Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf drei Routen für Mitarbeiter, Patienten und Besucher unterwegs sein – maximal mit Tempo 20. dpa/uf

Sie sollen Platz für 15 Fahrgäste haben. Das jeweilige Gelände der Charité Mitte und des Virchow-Klinikums seien jeweils "ein kleines Abbild unserer Stadt" und deshalb gut geeignet, sagte Charité-Vorstandschef Karl Max Einhäupl am Montag bei der Vorstellung des Vorhabens. Dort gibt es Straßen, Gehwege und Kreuzungen sowie als Verkehrsteilnehmer Fußgänger, Radfahrer, Autos, Busse und Lastwagen. Das eine Gelände ist 270 000 Quadratmeter groß, das andere 138 000 Quadratmeter.

Partner des Projekts sind die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Charité und das Land Berlin. Das Bundesumweltministerium fördert den Praxistest. Welche Hersteller die vier Busse liefern werden, sei noch nicht entschieden, so BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die Ausschreibung laufe. Exemplarisch wurden am Montag auf dem Campus der Charité zwei Modelle der französischen Produzenten Ligier und Navya vorgeführt. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) stellte heraus, die Stadt wolle bei neuen Mobilitätslösungen vorangehen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.