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| 02:38 Uhr

Berlin-Panorama künftig fast unverstellt

Mit neuen Plänen: Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Bauen, (l., SPD), Thomas Schäfer, Geschäftsführer Stromnetz Berlin.
Mit neuen Plänen: Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Bauen, (l., SPD), Thomas Schäfer, Geschäftsführer Stromnetz Berlin. FOTO: dpa
Berlin. In 20 Jahren soll kaum noch ein Strommast die Blicke der Berliner stören. "Unser Ziel ist es, dass die noch vorhandenen Freileitungen bis Mitte der 2030er-Jahre komplett aus dem Stadtbild verschwinden", sagte ein Sprecher der Berliner Stromnetzgesellschaft. dpa/uf

Die meisten Leitungen liegen schon in der Erde.

Von dem 36 000 Kilometer langen Verteilnetz hängen noch etwa 50 Kilometer Strommasten. Weitere vier Kilometer werden nun in Lichtenberg abgehängt und durch Erdkabel ersetzt. Die Hochspannungsleitung vom Umspannwerk Wuhlheide bis zur Schlichtallee soll bis 2018 durch Erdkabel ersetzt werden, sagte Stromnetz-Geschäftsführer Thomas Schäfer.

Er gab dazu am Donnerstag mit Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) den Startschuss. "Stromleitungen sind Lebensadern für unsere Stadt, aber oberirdische Leitungstrassen passen nicht zu Berlin", sagte Geisel. Wo Masten fallen, werde auch Platz für Wohnungen frei.

Ganz frei von Strommasten wird das Berlin-Panorama aber nicht, denn neben dem Verteilnetz gibt es noch Freileitungen des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz auf Berliner Stadtgebiet, etwa im Ostteil und in Charlottenburg. Diese haben eine Gesamtlänge von 43 Kilometern.