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| 02:44 Uhr

Bauern fordern vom Land Engagement gegen Bodenspekulation

Seddin. Mehr als 200 Landwirte haben am Donnerstag in Seddin (Potsdam-Mittelmark) eine Reihe Forderungen an die Politik gestellt. Mit Blick auf die Landtagswahl verlangen sie – unabhängig von der Betriebsgröße – vor allem eine gerechte Umsetzung der EU-Agrarpolitik. dpa/uf

Außerdem wird mit Sorge die Lage auf dem Bodenmarkt beobachtet. So wird befürchtet, dass einheimische Bauern durch Spekulationen benachteiligt werden. Durch Kostensteigerungen könnten sie nicht die Flächen bekommen, die sie benötigten, hieß es auf dem Landesbauerntag des Landesbauernverbandes. Das Land solle dem einen Riegel vorschieben.

Außerdem erwarten die Landwirte von ihm ein klares Bekenntnis zur modernen Tierhaltung. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erklärte in Seddin, die einheimischen Bauern produzierten Erzeugnisse in "Top-Qualität". Das gelte insbesondere auch für die konventionelle Landwirtschaft. "Artgerechte Tierhaltung und Umweltschutz sind kein Alleinstellungsmerkmal von Ökolandbau. Auch viele große, herkömmliche Betriebe leben seit Jahren vor, was verantwortliches Wirtschaften heißt", sagte der Regierungschef. Landwirte sollten Vorurteilen verstärkt mit Offenheit und Transparenz begegnen.