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Auszeichnung für Couragierte
„Band für Mut und Verständigung“: Vorschläge noch bis 1. März

Zum 25. Mal wird in Brandenburg das „Band für Mut und Verständigung“ verliehen, mit dem Menschen ausgezeichnet werden, die sich gegen Rassismus und Gewalt engagieren. Noch bis 1. März können für die Auszeichnung Personen vorgeschlagen werden.
Zum 25. Mal wird in Brandenburg das „Band für Mut und Verständigung“ verliehen, mit dem Menschen ausgezeichnet werden, die sich gegen Rassismus und Gewalt engagieren. Noch bis 1. März können für die Auszeichnung Personen vorgeschlagen werden. FOTO: Pilick/dpa
Potsdam. Zivilcourage verdient Anerkennung: Mit dem „Band für Mut und Verständigung“ werden jedes Jahr im Land Brandenburg Menschen und Initiativen ausgezeichnet, die sich beispielhaft gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt und für ein friedliches, respektvolles Miteinander einsetzen. Vorschläge für den diesjährigen Preis können noch bis zum 1. März 2018 eingereicht werden.

Darauf hat am Freitag noch einmal Brandenburgs Landesintegrationsbeauftragte Doris Lemmermeier hin: „Das Band für Mut und Verständigung ist eine der ältesten Auszeichnungen für das Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung und für Toleranz. Es wird von einem starken Bündnis getragen.“ Die Preisvergabe erfolgt in diesem Jahr zum 25. Mal.

Für das Band für Mut und Verständigung können sich Brandenburger nicht selbst bewerben, sondern müssen für die Auszeichnung vorgeschlagen werden. Vorschläge können von Institutionen, Gruppen oder Einzelpersonen gemacht werden. „Jede und Jeder ist aufgerufen, zu überlegen, wer sich vielleicht schon lange engagiert, ohne die verdiente Anerkennung dafür erhalten zu haben. Menschen, die Verantwortung übernehmen und Zivilcourage zeigen, verdienen unseren Dank“, so Doris Lemmermeier weiter.

Ein Formular für Vorschläge und eine Übersicht aller bisherigen Preisträger/innen sind auf der Webseite zur Auszeichnung eingestellt. Vorschläge können außerdem per Mail an vorschlag@band-mut-verständigung.de geschickt werden.

Das Bündnis für Mut und Verständigung wurde nach den gewalttätigen Übergriffen auf Migrantinnen und Migranten in Hoyerswerda im Jahr 1991 gegründet. Seitdem wirbt das Bündnis durch verschiedene Aktivitäten für Toleranz in der Gesellschaft. Die Auszeichnung wird seit 1993 vergeben.

Zu den Mitgliedern des Bündnisses gehören unter anderen Ministerpräsident Dietmar Woidke und der Regierende Bürgermeister Michael Müller, Integrationsbeauftragte Doris Lemmermeier, die AWO-Landesverbände Berlin und Brandenburg, der Caritasverband für das Erzbistum Berlin, der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin, die DRK-Landesverbände Berlin und Brandenburg, Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Erzbistum Berlin, Jüdische Gemeinde zu Berlin, Landessportbund Berlin sowie der Flüchtlingsrat Berlin.