| 02:37 Uhr

Bäuerliche Familienbetriebe fordern mehr Geld

Potsdam. Mit einer Treckerdemo vor dem Brandenburger Agrarministerium haben Vertreter bäuerlicher Familienbetriebe für eine stärkere Förderung kleiner Höfe demonstriert. Phillip Brändle vom Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft überreichte Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Montag in Potsdam ein entsprechendes Positionspapier zur Bundestagswahl. dpa/bl

"Derzeit werden vor allem Großbetriebe gefördert, weil es nach der Ackerfläche geht und es im Durchschnitt 300 Euro pro Hektar gibt", erläuterte Brändle. "Wir brauchen aber eine bessere Förderung kleinerer und mittlerer Betriebe, die eine gentechnikfreie Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung betreiben und sich für den Naturschutz einsetzen."