| 02:38 Uhr

Auch Brandenburg beteiligt sich am Evangelischen Kirchentag

Potsdam. An ihren orangen Schals wird man sie erkennen können: Mehr als 140 000 Menschen werden in der Zeit vom 24. bis 28. iwe1

Mai zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg erwartet. Und auch in Potsdam und dem Berliner Umland rechnen die Veranstalter mit mehreren Tausend zusätzlichen Gästen, die zum großen Protestantentreffen, das in diesem Jahr unter dem Motto "Du siehst mich" stattfindet, in die Region reisen werden.

"Der Kirchentag lädt dazu ein, Kirche und ihre Bedeutung für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben ganz unmittelbar zu erleben", würdigte Brandenburgs Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD) am Freitag das geplante Großereignis. "Bei solchen Gelegenheiten wird sichtbar: Gerade in politisch schwierigen und stürmischen Zeiten kann die Kirche mit ihren Glaubensüberzeugungen eine wichtige Quelle von Wertvorstellungen sein."

Im Landtag wird beim Kirchentag eine Podienreihe zum Verhältnis von Deutschland und Polen stattfinden. Direkt gegenüber, in der Nikolaikirche, beschäftigen sich die Kirchentagsbesucher mit dem Klimawandel - auch am Beispiel der Lausitzer Kohle. Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) wird während des Kirchentags eine Bibelarbeit halten. Und auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wurde von den Veranstaltern des Kirchentags schon angefragt, sagte Kirchentags-Generalsekretärin Ellen Ueberschär am Freitag in der Potsdamer Landespressekonferenz.