Der rbb-Sender Antenne Brandenburg hat sich trotz Verlusten in der Gunst der Radiohörer in der Region Berlin-Brandenburg nach vorn geschoben. Werktags schalten dort tagsüber im Schnitt jede Stunde 132 000 Hörer ein. Damit hat der Sender gegenüber der vorangegangenen Erhebung im Juli 2019 rund 4000 Hörer verloren, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) in Frankfurt am Main hervorgeht.

Auf Platz zwei liegt im privaten Berliner Rundfunk 91.4 nun der bisherige Spitzenreiter mit 126 000 nach zuvor 141 000 Hörern. Es folgt der rbb-Sender 88,8 mit einem deutlichen Anstieg auf 123 000 (zuvor 109 000) Menschen an den Geräten. Den Sender 104,6 RTL schalteten zuletzt 113 000 Hörer ein nach 129 000 im vergangenen Jahr. BB Radio verfolgten 105 000 Menschen in der Region, bisher waren es 114 000.

Für die Untersuchung hat die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) bundesweit mehr als 67 000 Menschen im Alter ab 14 Jahren nach ihren bevorzugten Sendern befragen lassen. Der Verbund aus Medien- und Werbewirtschaft ermittelt zweimal im Jahr die Reichweiten für die Sender. Für private und öffentlich-rechtliche Sender sind die Hörerzahlen wichtig, weil davon die Preise für Werbespots abhängen. Sie sagen außerdem etwas über die Akzeptanz bei der Hörerschaft aus.

Pressemitteilung agma