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Angeklagte schweigen im Berliner Reeves-Prozess

Jim Reeves – hier 2001 bei einem Auftritt in Berlin – starb an seinen inneren Verletzungen.
Jim Reeves – hier 2001 bei einem Auftritt in Berlin – starb an seinen inneren Verletzungen. FOTO: dpa
Berlin. Nach dem gewaltsamen Tod des Musikers Jim Reeves in einem Hostel in Berlin haben sich seine mutmaßlichen Mörder vor Gericht in Schweigen gehüllt. Der 23-Jährige und der 30-Jährige sollen den Sänger und Musikproduzenten im Februar 2016 grausam und aus niedrigen Beweggründen getötet haben. dpa/bl

In einem Sechs-Bett-Zimmer, das sie sich mit dem 47-jährigen Musiker teilten, hätten sie ihn aus schwulenfeindlichen Motiven gequält, heißt es in der am Mittwoch zu Prozessbeginn vorm Landgericht Berlin verlesenen Anklage. Reeves, der in den 90er-Jahren mit seiner Band Sqeezer ("Blue Jeans", "Sweet Kisses") erfolgreich war, starb an seinen inneren Verletzungen.