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| 01:32 Uhr

46 gefallene Wehrmachtssoldaten in Halbe eingebettet

In Halbe fanden 46 Wehrmachtssoldaten ihre letzte Ruhe. Foto: ddp
In Halbe fanden 46 Wehrmachtssoldaten ihre letzte Ruhe. Foto: ddp FOTO: ddp
Halbe/Potsdam. Die sterblichen Überreste von 46 Wehrmachtssoldaten sind am Freitag auf dem größten deutschen Soldatenfriedhof in Halbe (Dahme-Spreewald) beigesetzt worden. Die Soldaten waren nach Angaben des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Frühjahr 1945 in den Kämpfen um Berlin gefallen. dpa/feg

Ihre Überreste wurden unter anderem bei Bau- und Forstarbeiten gefunden. "Der Krieg ist erst dann zu Ende, wenn der letzte Soldat begraben ist", sagte der Brandenburger Volksbund-Landesvorsitzende, Landtagspräsident Gunter Fritsch, anlässlich der Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung.Traditionell sind Einbettungen des Volksbunds öffentlich. An der Veranstaltung wirkten auch deutsche und polnische Jugendliche mit, die derzeit Soldatengräber in Halbe pflegen. Nach Angaben des Volksbunds haben in den letzten Jahrzehnten fast 200 000 junge Menschen bei Bau und Pflege von Kriegsgräberstätten mitgeholfen.Auf dem Soldatenfriedhof in Halbe ruhen rund 24 000 Kriegstote der letzten großen Kesselschlacht im Zweiten Weltkrieg. Außerdem gibt es in Brandenburg noch die Soldatenfriedhöfe Lietzen (Märkisch-Oderland) und Spremberg (Spree-Neiße). Während in der Mark jährlich nur einige Hundert Soldaten eingebettet werden, sind es in Osteuropa laut Volksbund Zehntausende. Im Jahr 2008 waren es in 14 Staaten rund 38 300 Aus- und Einbettungen. Insgesamt betreut der Volksbund weltweit etwa zwei Millionen Gräber von deutschen Kriegstoten. dpa/feg