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| 02:43 Uhr

3,5 Millionen Bundesmittel für Kinderschutz in Brandenburg

Potsdam. Der Schutz von Kleinkindern in Brandenburg soll verbessert werden. Brandenburg erhält dafür in den nächsten Jahren rund 3,5 Millionen Euro vom Bund. dpa/dapd/guc

Damit sollen Schwangere sowie Eltern von Säuglingen und Kleinkindern unterstützt werden, teilt die Staatskanzlei mit. Die Mittel stammen aus der Bundesinitiative "Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen".

In diesem Jahr stehen Brandenburg rund 840 000 Euro zur Verfügung. Bis Ende September will die Landesregierung ein Gesamtkonzept zur Verteilung der Mittel vorlegen. Im Land bieten 18 Netzwerke an 30 Standorten Schwangeren sowie Müttern und Vätern mit Säuglingen und Kleinkindern umfangreiche Unterstützung an. Außerdem sollen künftig auch Familienhebammen, die junge Familien in den ersten Wochen nach der Niederkunft intensiv betreuen, sowie ehrenamtliche Strukturen miteinbezogen werden.

Die Bundesinitiative ist Teil des Bundeskinderschutzgesetzes. Der Bund stellt dafür von 2012 bis 2015 insgesamt 177 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel müssen nicht gegenfinanziert werden.