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250 Erzieher in Brandenburger Kitas im Warnstreik

ARCHIV - Eine Streikweste der Gewerkschaft Verdi zeigt am 31.03.2015 am Tor zu einer Kita in Leipzig (Sachsen) einen Warnstreik an. Foto: Hendrik Schmidt/dpa (zu Vorausmeldung lsn vom 15.04.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Eine Streikweste der Gewerkschaft Verdi zeigt am 31.03.2015 am Tor zu einer Kita in Leipzig (Sachsen) einen Warnstreik an. Foto: Hendrik Schmidt/dpa (zu Vorausmeldung lsn vom 15.04.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Hendrik Schmidt (dpa-Zentralbild)
Potsdam. Viele Kitas bleiben geschlossen, Eltern müssen sich um die Unterbringung ihrer Sprösslinge kümmern. Die Erzieher treten für bessere Bezahlung ein. dpa

Rund 250 Erzieher, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen an kommunalen Einrichtungen in Brandenburg sind am Donnerstagmorgen in Warnstreiks getreten. Die Beschäftigten hätten nur mit Arbeitsniederlegungen eine Chance, ihre Interessen und Forderungen durchzusetzen, sagte Verdi-Landesbezirksleiterin Susanne Stumpenhusen.

Anlass des Ausstands war die vierte Runde der Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern für die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten in Hannover. Wenn sich erneut nichts bewege, müsse mit weiteren Streiks auch in Brandenburg gerechnet werden, sagte Stumpenhusen. Bislang liegt kein Angebot vor.

In der aktuellen Tarifrunde geht es unter anderem um die Aufwertung der Berufe mit einer angemessenen Bezahlung. Die Gewerkschaft will erreichen, dass alle Beschäftigten besser eingruppiert werden. Damit soll auch eine deutliche Gehaltserhöhung verbunden sein.

Die Eltern waren nach Gewerkschaftsangaben vorab über die ganztägige Aktion informiert worden. Betroffen waren kommunale Einrichtungen unter anderem in Lübbenau, Königs Wusterhusen, aber auch in Velten und Wandlitz.