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197. und 198. Bombe in Oranienburg entschärft

Etwa 4000 Menschen mussten den Sperrkreis um die Bombenfundorte verlassen.
Etwa 4000 Menschen mussten den Sperrkreis um die Bombenfundorte verlassen. FOTO: dpa
Oranienburg. Wegen der Entschärfung von zwei Weltkriegsbomben mussten am Donnerstag rund 4000 Menschen in Oranienburg (Oberhavel) ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Vier Kitas, eine Grundschule mit Hort, ein Eltern-Kind-Treff sowie ein Erlebnisbad konnten nicht öffnen. dpa/kr

Der Bahnverkehr von und nach Berlin war eingestellt. Die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten die beiden 500-Kilo-Bomben am Abend problemlos entschärfen, wie es hieß. Beide Blindgänger verfügen über chemische Langzeitzünder. Aus Sicherheitsgründen musste eine Bombe nach der anderen unschädlich gemacht werden. Der Sperrkreis konnte gegen 18 Uhr wieder aufgehoben werden.

Um den Bombenfund war ein Sperrkreis von 1000 Metern eingerichtet worden. Die Räumung des Gebietes erfolgte ohne Probleme, wie eine Stadtsprecherin sagte. Für die Stadt sind es die mittlerweile die 197. und 198. Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.