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14-Jähriger verletzt Grusel-Clown – Notoperation

Ein als sogenannter Horror-Clown verkleideter Mann posiert am 22.10.2016 in Berlin.
Ein als sogenannter Horror-Clown verkleideter Mann posiert am 22.10.2016 in Berlin. FOTO: Paul Zinken (dpa)
Berlin. Grusel-Clowns, die bewaffnet Menschen erschrecken, sind nicht nur ein schlechter Schwerz, sie könne auch zur Gefahr werden. In Berlin wurde am Abend ein Clown von seinem "Opfer" mit einem Messer verletzt. Ein Lausitzer Grusel-Clown hat sich unterdessen als Irrtum herausgestellt. dpa/ bob

Ein 14-Jähriger hat in Berlin-Lichterfelde einen Grusel-Clown erst mit einem Messer am Oberkörper verletzt, ihm dann aber auch Erste Hilfe geleistet. Trotzdem musste der 16-Jährige im Krankenhaus notoperiert werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Der 16-Jährige erschreckte am Montagabend eine Gruppe von Jugendlichen mit einer Clownsmaske und einem Hammer, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Daraufhin ging der 14-Jährige auf ihn los. Später stellte sich heraus, dass sich die beiden kannten. Der 14-Jährige wurde vorläufig festgenommen, dann aber seinen Eltern übergeben. Seit Wochen gibt es in Deutschland Vorfälle, bei denen maskierte Grusel-Clowns Passanten erschrecken.

Ein von Grundschülern am vergangenen Donnerstag im sächsischen Riesa gesichtete Grusel-Clown war gar keiner. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen handelte es sich offenbar um den Hausmeister, wie die Polizei in Dresden am Montag mitteilte. Die Achtjährigen hätten den mit Warnweste und Gehörschützern am Kopf ausgestatteten Angestellten "augenscheinlich falsch interpretiert".

Zunächst hatte es geheißen, dass sich ein als "Clown" verkleideter Unbekannter mit Baseballschläger vor die Grundschule gestellt hatte. Die Polizei hatte daraufhin bereits mehr Streifen zu den Schulen in der Stadt und deren Umgebung geschickt.