Bei der viertägigen Russlandreise von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sei gestern der Aufbau eines Netzwerkes der Berlin Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA) und der russischen Luftfahrtindustrie vereinbart worden. Nach Einschätzung von Platzeck könnten deutsch-russische Konsultationen zur Luftfahrtindustrie von Brandenburg aus starten, hieß es in einer Mitteilung der Staatskanzlei.
Der Regierungschef habe die wachsende internationale Bedeutung Berlin-Brandenburgs im Bereich der Luft- und Raumfahrt bei einem Treffen auf der Moskauer Luft- und Raumfahrtmesse MAKS betont. Platzeck traf sich dort mit dem Generaldirektor der russischen Industrieagentur rosprom und Wirtschaftsberater der Regierung, Boris Aljoschin, sowie dem Chef des russischen Luftfahrtkonzerns OAK, Alexej Fjodorow. Das Treffen kam auf Einladung von Airbus-Chef Thomas Enders zustande.
(dpa/mb)