Zudem sollen sich mehr Sozialarbeiter um die Menschen kümmern. Ziel sei, dass ein Sozialarbeiter nicht mehr wie derzeit 120 Flüchtlinge betreue, sondern nur 80, sagte Golze.

Viele Menschen seien durch die Erlebnisse in der Heimat und auf der Flucht traumatisiert. „Es ist wichtig, dass sie nach ihrer Ankunft in den Kommunen so schnell und so kompetent wie möglich von qualifizierten Sozialarbeitern betreut werden“, betonte die Ministerin.

Ein weiterer Punkt in der vom Kabinett beschlossenen Änderung des Landesaufnahmegesetzes ist die geplante Gesundheitskarte für Asylbewerber. Damit können die Flüchtlinge ohne vorherigen Antrag bei der Sozialbehörde zum Arzt gehen. Dies erspare den Kommunen hohe Verwaltungskosten, sagte Golze. Das Gesetz soll im März vom Landtag beschlossen werden und zum 1. April in Kraft treten.